100 Jahre GGH

100 Jahre GGH

Entwicklung

Seit 100 Jahren plant und baut die GGH in Heidelberg qualitätsvollen Wohnraum. Ihre zukunftsweisenden Quartiere und markanten Infrastrukturprojekte prägen das Stadtbild. Verfolgen Sie die Entwicklung von Heidelbergs größter Vermieterin auf der interaktiven Karte und erfahren Sie mit einem Klick mehr über die Projekte in Ihrer Umgebung.

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Atzelhof

Der „Atzelhof“ und die Gründung der GGH

Die große Wohnungsnot nach dem Ersten Weltkrieg gab den Anstoß: Heidelberger Baumeister und Architekten entwickelten die Idee für den Bau des „Atzelhofs“. 1921 beschloss der Heidelberger Bürgerausschuss die Umsetzung des 221 Wohnungen umfassenden Bauprojektes. Zu diesem Zweck wurde die Gemeinnützige Siedelungsgesellschaft Atzelhof mbH gegründet, die 1925 den Namen Gemeinnützige Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz mbH erhielt.

Blaue Heimat

Erweitert und saniert: Die „Blaue Heimat“

In knapp einem Jahr Bauzeit Ende der 1920er-Jahre errichtet, war die „Blaue Heimat“ in Handschuhsheim ähnlich wie der „Atzelhof“ ein Vorzeigeprojekt: Großzügige Grundrisse und Grünflächen lagen weit über dem Standard der Zeit. In den 1950er-Jahren um Gebäude an der Karl-Philipp-Fohr-Straße ergänzt, umfasst sie 165 Wohneinheiten. 2004 wurden 56 Wohnungen umfassend energetisch modernisiert.

Wieblingen Ost

Mehrfach ausgezeichnete Quartiersentwicklung „Wieblingen Ost“

Ab 2008 revitalisierte die GGH in mehreren Schritten die „Blaue Heimat“ in Wieblingen (Wieblingen Ost). 52 Wohnungen aus den 1920er-Jahren wurden denkmalgerecht modernisiert, 70 Wohnungen aus dem Jahr 1950 energetisch saniert und 218 Wohnungen neu gebaut. Es entstand ein mehrfach ausgezeichnetes Mehrgenerationen-Quartier mit großzügigen Freiflächen, das nun auch viele junge Familien anzieht.

Höllenstein

„Höllenstein“: Ein Quartier mit Geschichte

Aus den 1920er- und 1950er-Jahren stammten die Gebäude der alten „Höllenstein“-Siedlung in Kirchheim. Die Häuser mit nicht mehr zeitgemäßen Wohnungszuschnitten und Ausstattungen wurden zwischen 2007 und 2019 durch Neubauten ersetzt. Heute ist der „Höllenstein“ mit 335 Wohnungen, viele von ihnen barrierefrei zugänglich, ein neues Zuhause für Menschen verschiedenen Alters und mit unterschiedlichen Lebensentwürfen. Ein Nachbarschaftskonzept sowie ein Konzept zur Unterstützung nachhaltiger Mobilität runden die Quartiersentwicklung ab.

Boxberg

Auf den Hügeln: Der Stadtteil Boxberg

Als das Bauland in der Ebene knapp wurde, entschloss sich die Stadt, auf dem Berg einen neuen Stadtteil aufzubauen. In den 1960er-Jahren entstand auf dem Boxberg ein Wohngebiet für 6.000 Einwohner auf den Hügeln vor der Stadt. Die GGH hatte maßgeblichen Anteil an der Entwicklung und errichtete 735 Wohnungen.

Emmertsgrund

Hoch hinaus: Der Emmertsgrund

In den 1970er-Jahren errichtete die Neue Heimat auf dem Boxberg Wohngebäude und Zufahrtsstraßen, insgesamt wurden 616 Miet- und 195 Eigentumswohnungen geschaffen. 1980 wurde aus dem Stadtviertel des Boxbergs ein eigener Stadtteil: der Emmertsgrund. Nach dem Konkurs der Neuen Heimat kaufte die GGH 1986 die Mietwohnungen. Im Lauf der Jahre investierte sie in Modernisierungen und Sanierungen, richtete zwei Wohngemeinschaften für Studenten ein und erstellte das Seniorenzentrum Boxberg-Emmertsgrund.

GGH Emmertsgrundpassage
GGH Emmertsgrund

Theodor-Körner-Straße/Czernyring

Bauboom in den 1950er-Jahren: „Theodor-Körner-Straße/Czernyring“

Die Nachkriegsjahre waren auch im Wohnungswesen durch Mangel geprägt: Baumaterial war knapp, und Wohnungen fehlten. Ab 1951 entstand in Bergheim der sechsgeschossige Wohnblock an der Theodor-Körner-Straße, der durch den viergeschossigen Rundbau am Czernyring geschlossen wurde. Allein durch ihre Größe und die Rundbauweise sowie durch den Verzicht auf den damals üblichen Sichtbeton stechen die Gebäude an der westlichen Einfallsstraße nach Heidelberg bis heute hervor.

Im Hüttenbühl

Große Siedlung: „Im Hüttenbühl“

Auf dem Vorkriegs-Siedlungsgebiet „Im Hüttenbühl“ in Kirchheim wurde in den 1970er-Jahren ein für diese Zeit beispielhafter Hochhauskomplex mit Tiefgaragenplätzen, Vollwärmeschutz und moderner Wohnungsaufteilung errichtet. Die Siedlung wurde bis 1991 mehrfach erweitert.

Pfaffengrund

Die Gartenstadtbewegung als Vorbild: Der Pfaffengrund

Der Pfaffengrund wurde 1918 als neuer Stadtteil nach dem Vorbild der Gartenstadtbewegung geplant. In den 1950er-Jahren errichtete die GGH hier 358 Wohnungen. 54 Wohnungen im Kranichweg wurden 2005 energetisch saniert. Ein Wohnblock wurde 2007 abgerissen, an seiner Stelle baute die GGH 30 moderne Mietwohnungen.

Erlenweg

Energetische Sanierung „Erlenweg“

Ab 2014 sanierte die GGH sieben aus den 1970er-Jahren stammende Wohngebäude im „Erlenweg“ von Grund auf energetisch; Fenster wurden getauscht und die Fassade gedämmt. Durch die Maßnahmen konnte der Energieverbrauch der 156 Wohnungen um rund die Hälfte gesenkt werden.

GGH Rohrbach Erlenweg
GGH Rohrbach Erlenweg

Feudenheimer Straße/Edinger Straße

Energetisch gut aufgestellt: Die Siedlungen „Feudenheimer Straße“ und „Edinger Straße“

Die in den 1960er-Jahren von der GGH errichtete Siedlung Feudenheimer Straße/ Edinger Straße in Wieblingen wurde bis 2017 energetisch saniert. Fassaden, Dächer und Kellerdecken der sieben Häuser mit insgesamt 112 Wohnungen wurden gedämmt. Dadurch konnte der Energieverbrauch von rund 110 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr auf rund 65 Kilowattstunden gesenkt werden.

Alte Stadtgärtnerei

Neues Leben in der „Alten Stadtgärtnerei“

Auf dem Gelände der alten Stadtgärtnerei in der Weststadt verwirklichte die GGH ab 1997 ein Wohnareal für Familien, Alleinerziehende und Senioren. Bereits während der Planungsphase wurden die künftigen Mieter einbezogen und konnten ihre Wünsche für Wohnungsgrundrisse, Gemeinschaftsflächen und Außenanlagen einbringen. Die neue „Alte Stadtgärtnerei“ mit ihren teilweise begrünten Fassaden und Dächern hat das Flair ihrer Namensgeberin beibehalten.

GGH Alte Gärtnerei
GGH Alte Gärtnerei

Am Dorf

Ökologisch und sozial: Siedlungsbau „Am Dorf“

1996 wurde in Kirchheim die Niedrigenergie-Modellwohnanlage „Am Dorf“ mit 68 Wohnungen im sozialen Wohnungsbau fertiggestellt. Durch eine Kombination aus luftdichter Bauweise, Wärmedämmung und neuster Technik lag sie mehr als 30 Prozent unter dem Energieverbrauch von konventionellen Neubauten der Zeit.

GGH Kirchheim am Dorf
GGH Kirchheim am Dorf

Alte Glockengießerei

Von Industriebrache zum Wohnquartier: Die „Alte Glockengießerei“

Zu Beginn des neuen Jahrtausends plante die GGH in Bergheim auf dem Areal der ehemaligen Glockengießerei Schilling eine generationsübergreifende Wohnanlage mit 50 Miet- und 120 Eigentumswohnungen sowie 20 Gewerbeeinheiten. Direkt an den Park der Stadtbücherei angrenzend, geht der öffentliche Raum in den halböffentlichen der Innenhöfe über. Das Projekt wurde mehrfach ausgezeichnet.

Vangerow-/Yorckstraße

Preisgekrönte Architektur: „Vangerow-/Yorckstraße“

In den 1980er-Jahren begann die GGH ein Neubauprojekt in Bergheim. Für das Gebäudeensemble an der „Vangerow-/ Yorckstraße“ mit der auffälligen Architektur, die Türme und unterschiedliche Geschosshöhen umfasst, erhielt die GGH den Preis des Bundes Deutscher Architekten für den Versuch, das Thema „Sozialer Wohnungsbau“ aus der üblichen gestalterischen Monotonie herauszuführen.

Herrenmühle

Auferstanden aus Ruinen: Die „Herrenmühle“

1972 brannte die „Herrenmühle“ in der Altstadt bis auf die Grundmauern ab. An ihrer Stelle entstanden Mietwohnungen. Der private Eigentümer hielt sich nicht an die Spielregeln des sozialen Wohnungsbaus, nach Mieterprotesten übernahm 1986 zur allseitigen Zufriedenheit die GGH die „Herrenmühle“.

GGH Herrenmühle
GGH Herrenmühle

Schlierbacher Schiff

„Schlierbacher Schiff“: Wer studiert, muss auch wohnen

Heidelberg ist gefragt, gerade auch als Universitätsstadt. Für die Studierenden ist bezahlbarer Wohnraum wichtig und überall im Land knapp. In Schlierbach sorgt die GGH zusammen mit dem Studierendenwerk seit 2006 dafür, dass komfortabler, nachhaltiger und preiswerter Wohnraum in Form eines Studentenwohnheims gebaut wurde.

Passivhaus-Feuerwache

Die Heidelberger Feuerwache: Ökologisch und architektonisch wegweisend

Die erste Passivhaus-Feuerwache Deutschlands wurde von der GGH in Heidelberg gebaut: Hochmodern, funktional und rundherum nachhaltig, was Baustoffe, und Energieeffizienz betrifft. Den revolutionären Bau entwarf der Kölner Architekt Prof. Peter Kulka.

GGH Passivhaus Feuerwache
GGH Passivhaus Feuerwache

IGH und Stadtarchiv

Großprojekt macht Schule: Die Sanierung der IGH

Das GGH-Tochterunternehmen BSG, Bau- und Servicegesellschaft mbH, sanierte von 2009 bis 2015 die Internationale Gesamtschule Heidelberg. Die Schule mit rund 1.800 Schülern wurde im laufenden Betrieb energetisch saniert, brand-schutztechnisch nachgerüstet und auf Barrierefreiheit hin umgebaut. In zuvor ungenutzten Räumen im Untergeschoss erhielt das Stadtarchiv ein neues Zuhause.

Theater und Orchester Heidelberg

Bühne frei: Sanierung und Ergänzuung des Theaters und Orchesters Heidelberg

Ein großes Engagement von Stadt und privaten Spendern ermöglichte die Sanie-rung und Ergänzung des Heidelberger Theaters. Das Haus wurde in drei Jahren bis 2012 umfassend saniert und um einen Anbau mit zweitem Theatersaal ergänzt. Die Verbindung beider Bühnen ist europaweit einzigartig. Die GGH war als Projektleiterin und Bauherrenvertreterin für die Theater- und Orchesterstiftung tätig.

Flüchtlingsunterkunft Henkel-Teroson-Straße

Notwohnquartiere und Wohnraum für Flüchtlinge: „Henkel-Teroson-Straße“

Die GGH hat mehrere provisorische Notwohnungsquartiere in der Henkel-Teroson-Straße im Pfaffengrund durch energieeffiziente. Neubauten ersetzt. Seit 2006 gibt es dort 160 Plätze für Flüchtlinge in Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen.

Verwaltungsgebäude der GGH

Von der Altstadt nach Bergheim: Die GGH zieht um

Zweimal ist die GGH im Laufe ihrer Geschichte umgezogen: Zunächst war sie Untermieterin der Stadt in der Haspelgasse 12. 1977 zog sie nach Bergheim in einen Neubau in der Bluntschlistraße 14, und seit 2016 ist sie in der Bergheimer Straße 109 zu Hause. Das neue Verwaltungsgebäude vereint ökologische und ökonomische Aspekte auf vorbildliche Weise und wurde von der Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) ausgezeichnet.

Schwetzinger Terrassen

Wohnen in der Bahnstadt: Die „Schwetzinger Terrassen“

Als erste Wohnungsbauinvestorin im neuen Stadtteil Bahnstadt baute die GGH ab 2010 das Quartier „Schwetzinger Terrassen“ mit 47 Miet- und 49 Eigentumswohnungen sowie sechs Ladengeschäften. Vier Architekturbüros haben das Ensemble entworfen.

Bildungs-, Betreuungs- und Bürgerhaus B³

Treffpunkt für alle: B³

In Öffentlich-Privater Partnerschaft realisierten BSG und Stadt das Bildungs-, Betreuungs- und Bürgerhaus B3 in der Bahnstadt. Der Gebäudekomplex vereint eine Grundschule mit Sporthalle, eine Kindertagesstätte und ein Bürgerhaus. B3 fördert das soziale Miteinander im neuen Stadtteil, den kulturellen Austausch und die soziale Interaktion.

GGH Bahnstadt B3
GGH Bahnstadt B3

MEILEN.STEIN

Stadt in der Stadt: Der „MEILEN.STEIN“

Angelehnt an mittelalterliche Städte, die Wohnen, Arbeiten und Freizeit in unmittelbarer Nachbarschaft ermöglichten, ist der „MEILEN.STEIN“ eine kleine Stadt in der Stadt: Die Bewohner können, ohne eine Straße überqueren zu müssen, zur Arbeit gehen, ihre Kinder in die Kita bringen und Einkäufe erledigen. Das Projekt vereint 185 Mietwohnungen, eine Kindertagesstätte, Büros, Gewerbeeinheiten und ein Hotel um einen parkartigen Innenhof.

GGH Bahnstadt Meilenstein
GGH Bahnstadt Meilenstein

Mark Twain Village

Neuer Wohnraum in der Südstadt: Das „Mark Twain Village“

In den 1950er-Jahren entstand für die US-Soldaten und ihre Familien das „Mark Twain Village“. Nach dem Abzug der US-Armee haben sich die Baugenossenschaften Familienheim und Neu Heidelberg, die GGH, die Heidelberger Volksbank und die Volksbank Kurpfalz zur MTV Bauen und Wohnen GmbH & Co. KG zusammengeschlossen. Sie entwickeln das Mark Twain Village zu einem durchmischten Wohnquartier mit bis zu 1.200 Wohnungen und Gewerbeflächen sowie Kindertagesstätten.

Hospital

„Hospital“: Emissionsarmes Quartier für die Mitte der Gesellschaft

Die GGH entwickelt das Hospital bis 2025 zu einem zukunftsweisenden Quartier. Es entstehen 600 Wohnungen mit einem deutschlandweit einmaligen Wohnraumförderungs- und Energiekonzept. Dabei berücksichtigt sie den demografischen und gesellschaftlichen Wandel, den sozialen Zusammenhalt sowie die funktionale Durchmischung.

GGH US-Hospital
GGH US-Hospital

Großsporthalle

Die neue Großsporthalle: Der SNP dome

Der SNP dome an der „Speyerer Straße“ wird für Schul-, Vereins- und Profisport sowie kulturelle Veranstaltungen errichtet. Sie bietet Platz für bis zu 5.000 Zuschauer und ist die Heimspielstätte der MLP Academics Heidelberg und die Zweitspielstätte der Rhein-Neckar Löwen.

GGH Großsporthalle
GGH Großsporthalle

Konferenzzentrum

Heidelberg Congress Center: Ein Zentrum für Veranstaltungen

Zentral am Hauptbahnhof und dem neuen Europaplatz gelegen entsteht bis 2023 das Heidelberg Congress Center (HCC). Das Konferenzzentrum wird über einen großen Saal mit 1.800 Sitzplätzen, einen kleinen Saal mit 800 Sitzplätzen sowie 12 kleinere Tagungsräume, öffentliche Gastronomie und zwei Tiefgaragengeschosse verfügen.

GGH Spatenstich Konferenzzentrum
GGH HCC